ReisebeschreibungZu den schönsten Regionen Europas gehört die masurische Seenplatte im südlichen Teil Ostpreußens. Eichengesäumte Alleen, ein Pferdefuhrwerk in gemächlichem Trott, auf dem der Bauer seine Ernte einfährt oder unterwegs ist zum Markt im Nachbardorf - Polens Naturschätze, wie die Ostseeküste und die Masurische Seenplatte, sind noch wirkliche Ruhepole unserer Zeit. In den kleinen Dörfern, die unseren Weg säumen, scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Wir besichtigen bekannte Orte wie die Hansestadt Danzig, Stettin, Posen, Zoppot, Thorn und Gdingen. 1.Tag: Anreise nach Stettin: Fahrt über München, Nürnberg, Hof, Leipzig nach Berlin und weiter an die polnische Grenze nach Stettin. 2.Tag: Stettin - Danzig: Nach dem gemeinsamen Frühstück besichtigen wir die alte Hafenstadt von Pommern, Stettin. Das mächtige Schloß der Herzöge von Pommern, die backstein-gotische Jakobi-Kathedrale, die Überreste der mittelalterlichen Stadtbefestigungen mit dem Siebenmäntelturm, die barocke Triumphpforte, das Berliner- und das Königstor. Mit einem Spaziergang auf der imposanten Hakenterrasse am Oderufer endet die Stadtführung. Weiterfahrt über Koszalin/Köslin und Slups/Stolp nach Gdansk/Danzig. 3.Tag: Danzig: Rundfahrt durch die interessante Dreistadt Danzig, Zoppot, Gdingen. In Zoppot Spaziergang auf dem weit ins Meer reichenden Seesteg, anschließend Fahrt nach Gdingen mit kleinem Hafenrundgang. Rückfahrt über Oliva mit einem kurzen Orgelkonzert in der romanischgotischen Kathedrale. Am Goldenen Tor beginnt die sachkundige Führung durch den prachtvollen Danziger Stadtkern. An den herrlichen Patrizier-Häusern in der Langgasse vorbei kommt man zu dem imposanten Rechtstädtischen Rathaus. Besichtigung des Langen Marktes mit dem spätgotischen Artus Hof, dem barocken Neptun-Brunnen und zahlreichen Patrizierpalais, die wegen ihrer Eleganz und Pracht auch „Königliche Häuser“ genannt werden. Durch das Grüne Tor, entlang der Motlau, gelangt man zum Krantor, einem der Wahrzeichen von Danzig. Eine Besonderheit Danzigs, die berühmten Beischläge, (Treppenaufgänge vor den Haustüren), bewundert man in der romantischen Mariengasse. Der Höhepunkt der Stadtführung ist die Besichtigung der majestätischen Marienkirche - des größten backsteingotischen Gotteshaus der Welt, das 25.000 Menschen Platz bietet. 4.Tag: Danzig - Masuren: Durch das Weichseldelta Fahrt nach Marienburg. Ausführliche Führung durch den mittelalterlichen Wehrkomplex des deutschen Ritterordens, der malerisch am Ufer des Nogat gelegen ist. Der mächtige Bau ist das großartigste Beispiel der backsteingotischen Profanarchitektur, das je geschaffen wurde. Über Elbing und am Frischen Haff entlang, erreicht man Frombork/Frauenburg, Besichtigung des Domhügels mit der gotischen Kathedrale, wo Nikolaus Kopernikus, als Domherr, den größten Teil seines Lebens verbrachte und wo er auch beigesetzt wurde. Von einem Turm im Mauerring bietet sich bei guter Sicht ein schöner Blick auf das Frische Haff und die Frische Nehrung. Weiterfahrt nach Ermland, durch kleine historische Städte in die Hauptstadt von Ermland und Masuren - Olsztyn/Allenstein. Rundgang durch die Allensteiner Altstadt mit Besichtigung der Burg des Ermländischen Domkapitels, der Jakobi Kirche, des Hohen Tores und der Laubenhäuser am Markt. 5. Tag: Masuren: Ganztägige Masurenrundfahrt. 6. Tag: Aufenthalt Masuren zur freien Verfügung: Heute haben Sie die Gelegenheit zu einer erholsamen Schiffahrt durch das Land der dunklen Wälder und kristallenen Seen. Die Begegnung mit der unberührten Natur macht diese Fahrt zu einem unvergeßlichen Erlebnis. Oder genießen Sie bei einem ausgedehnten Spaziergang die herrliche Landschaft der Seenplatte. 7. Tag: Masuren: Nach dem Frühstück Fahrt über Ostroda/Osterode, Brodnica/Strasburg nach Torun/Thorn, die reizvoll in der herben Landschaft des Weichsel-Tales gelegene Stadt. Die Besichtigung beginnt mit einem Spaziergang an den gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauern, mit dem interessanten Schiefen Turm. Durch das bekannte Seglertor gelangt man zu dem monumentalen Baukörper der Pfarrkirche St. Johannes aus dem 13. Jahrhundert. An den größten Sohn der Stadt, Nikolaus Kopernikus, erinnert das Kopernikus-Haus und das Denkmal vor dem Rathaus, das den Marktplatz beherrscht. Dieser Bau ist das größte und imposanteste unter den mittelalterlichen Rathäusern Polens. Von dem Reichtum der Stadt zeugen auch die repräsentativen Bürgerhäuser, die den Marktplatz umgeben. Die weitere Route führt nach Gniezno/Gnesen. Kurze Besichtigung der Kathedrale, die berühmte romanische Bronzetür von 1170, das einzige Kunstwerk dieser Art in Polen, beherbergt. Anschließend Weiterfahrt nach Poznan/Posen. 8. Tag: Posen - Rosenheim: Heimreise über Frankfurt/Oder, Hof, Nürnberg, München. |
LeistungenUnsere Leistungen
Zusatzkosten
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PreisGute Hotels der Mittelklasse (Infos anzeigen)
pro Person im Doppelzimmer
689,00 €
pro Person im Einzelzimmer
871,00 €
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