Reisebeschreibung
Begleiten Sie uns nach Polen: Krakau, eine Millionenstadt im Herzen Europas, die ehemalige Hauptstadt Polens, die alte Königsstadt und Heimat von Papst Johannes Paul II. Zugleich auch die Stadt der Museen, der Kultur und auch die Stadt der Jugend. Breslau, die schlesische Metropole, berühmt durch das Rathaus mit den spitzen Giebeldächern, dem Marktplatz, die Sand- und Dominsel mit ihren zahlreichen, schönen Kirchen. Dazu noch ein Besuch in Tschenstochau, einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte der Christenheit.
1. Tag: Frühe Abfahrt und Busreise über München, Nürnberg, Dresden in die schlesische Metropole Breslau. Abendessen und Übernachtung.
2. Tag: Breslau
Nach dem Frühstück besichtigen wir die Stadt Breslau (Wroclaw). Die Stadt an der Oder ist die viertgrößte Stadt Polens und die historische Hauptstadt Niederschlesiens. Bedeutendstes Baudenkmal ist das gotische Rathaus am Marktplatz, Rynek. Den alten Markt und den benachbarten Salzmarkt, Plac Solny, umgeben schöne Bürgerhäuser, die im gotischen und barocken Stil wieder aufgebaut wurden. Die Maria-Magdalena-Kirche am Markt stammt aus dem 14. Jahrhundert, das wertvolle romanische Portal ist noch 200 Jahre älter. Die ominsel, Ostrow Tumski, gilt als der älteste Teil der Stadt. Spuren einer ehemaligen Fürstenburg stammen aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Heute finden sich dort mehrere sehenswerte Sakralbauten. Der zweitürmige Johannesdom entstand zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert, die St. Ägidienkirche und die Kirche St. Martin reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Auf der benachbarten Sandinsel, Wyspa Piaskowa, befindet sich die Kirche St. Maria auf dem Sande. Sie entstand im 14. Jahrhundert und besitzt einige wertvolle gotische Altare.
Abendessen und Übernachtung in Breslau.
3. Tag: Breslau - Tschenstochau (Czestochowa) - Krakau
Fahrt über Oppeln nach Tschenstochau, das zu den größten Wallfahrtsorten der Christenheit zählt. Seine Geschichte ist mit dem 1382 gegründeten Paulinerkloster auf der Jasna Gora aufs Engste verbunden. Jasna Gora gilt als geistliche Hauptstadt des polnischen Katholizismus. Die Klosterbasilika der Heiligen Jungfrau, die im 15. Jh. erbaut wurde und sich jetzt in ihrer Barockform aus dem 17. Jh. präsentiert, birgt in ihrem Inneren das weithin berühmte Gnadenbild der Schwarzen Madonna, das Fürst Wladyslaw der Oppelner 1384 dem Kloster geschenkt hatte. Es wurde laut Legende vom Heiligen Lukas gemalt. Das Bild ist jährliches Ziel von Millionen Gläubigen auf Wallfahrt. Über Katovice (Papst Johannes-Paul II.) Weiterfahrt nach Krakau, Abendessen und Übernachtung.
4. Tag Krakau
Die Stadt Krakau wird oft auch Florenz des Nordens oder polnisches Rom genannt, ist dabei aber nicht vergleichbar.
Krakau gilt als eine der schönsten Städte des Ostens. Die mittelalterliche Altstadt wurde sogar in die Unesco-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Nicht nur die "sprechenden Steine" der Kirchen, Bürgerhäuser und Adelspaläste, auch das Leben in Krakau ist interessant. Krakau gilt als die heimliche Haupstadt Polens und ist mit seinen Theatern, Kinos, Konzerten, Ausstellungen das kulturelle Zentrum des Landes. Krakau war im Jahr 2000 Kulturhauptstadt Europas - doch als Reiseziel immer noch ein Geheimtipp. Die im 13. Jahrhundert entstandene Altstadt, das "polnische Florenz" läßt sich in einer knappen halben Stunde zu Fuß
durchqueren. Historische Gassen und Gebäude reihen sich rechtwinklig um den zentralen Marktplatz Rynek Glówny - neben dem Markusplatz in Venedig der größte mittelalterliche Platz Europas. Umrahmt wird der kompakte Stadtkern von den Planty, einem ringförmigen Grüngürtel. An der südwestlichen Seite des Planty liegt das Wawelschloß, jahrhundertelang Sitz der polnischen Könige. Weiter südlich fließt die Weichsel in einem Bogen an der Altstadt vorbei. Abendessen und Übernachtung.
5. Tag: Krakau - Olmütz (Olomouc)
Wir verlassen Krakau und fahren in die ehemalige Mährische Hauptstadt Olmütz (Olomouc). Wenn Prag nicht wäre, fiele die Wahl nicht schwer: Die alte heimliche Hauptstadt Mährens konkurriert mit der Goldenen Stadt. Überall merkt man der Prunkstadt in der fruchtbaren Haná-Ebene an, dass es sich mit dem Verlust des Titels der mährischen Hauptstadt noch immer nicht abgefunden hat. Die heutige Barockstadt, die Teil des Unesco-Welterbes ist, entstand zu Kaiserin Maria Theresias Zeiten. Dabei macht Olmütz keinen musealen Eindruck, sondern hat ein junges, studentisches Flair. Während einer Rundfahrt sehen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, Abendessen und Übernachtung.
6. Tag: Olmütz - Brünn (Brno)
Weiterfahrt nach Brünn. Während einer kleinen Stadtführung in der Bischofstadt Brünn sehen Sie die historische Altstadt rund um den Freiheitsplatz, den Dom auf dem Petersberg und die Festung auf dem Spielberg.
Heimreise über Linz, Salzburg, Rückkehr ca. 22 Uhr.
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