ReisebeschreibungDie Geschichte der Oberammergauer Passionsspiele ist untrennbar mit der Zeit des Dreißigjährigen Krieges verbunden. Damals grassierte die Pest. Und als die Seuche auch zahlreiche Einwohner von Oberammergau hinweg raffte, gelobten einige Bürger anno 1633, alle zehn Jahre Passionsspiele aufzuführen, sollte das Leiden ein rasches Ende nehmen. Der Überlieferung nach forderte die Pest ab diesem Zeitpunkt keine neuen Opfer. 1634 begannen die Oberammergauer, ihr Versprechen einzulösen. Seitdem führen die Oberammergauer alle zehn Jahre "ihre Spiele" auf. Erfahren Sie mehr über die fast 380-jährige Geschichte des Passionsspiels in Oberammergau.Unter Leitung von Christian Stückl kommt es zur größten Text-Reform seit 1860. Gemeinsam mit 2. Spielleiter Otto Huber versucht er die im Spiel befindlichen Antijudaismen zu eliminieren. Doch vor allem ging es darum, den Figuren größere Individualität zu geben. Jesus nicht auf sein Leid zu beschränken, sondern ihn vielmehr als starken Kämpfer für seinen Glauben darzustellen. In einer großartigen Gemeinschaftsleistung entstanden annähernd 2000 neue Kostüme und 28 neue Szenenbilder, die der Oberammergauer Bühnenbildner Stefan Hageneier entworfen hat. Markus Zwink, der schon 1990 die Musikalische Leitung hatte, bearbeitet die Dedlermusik. Der erste Teil beginnt um 14.30 Uhr und endet um 17 Uhr. |
Leistungen- Fahrt im ASTL-Luxusreisebus |
PreiseTagesfahrt (Infos anzeigen)
Eintrittskarte Kat. 3
ausgebucht 110 € |






